Gedanken und Zitate ( in wechselnder Folge )
|
Die Achtsamkeit in den Alltag bringen: Achtsamkeit und Bewusstheit Diese beiden
Begriffe treten immer wieder auf im Kontext von spirituellen
Lehren, Meditation. Heißt das, dass diese beiden
Handlungen nur für Menschen Bedeutung haben, die diese
Wege gehen? Wie sieht es
im Alltag aus? Wenn wir
alle miteinander in dieser Weise umgehen – prinzipiell,
unabhängig davon, wie sehr wir uns lieben können
oder nicht – dann entsteht Verbundenheit,
Kommunikation. Konflikte können durchgesprochen
und somit geklärt werden. Die
Entwicklung unserer Zivilisation hat es mit sich gebracht,
dass Achtsamkeit und der bewusste Umgang miteinander sehr
weit verloren gegangen sind. Herzenswärme kann nur gedeihen im Rahmen von Achtsamkeit und ganz bewusster Zuwendung zum „Du“. Nicht nur im Nebenbei „eben registriert“ oder als „Mittel zum Zweck“. In jeder einzelnen Begegnung , sei sie noch so kurz, können wir zu dem „Du“ im Anderen schauen. Zum Beispiel: ein geduldiges Antworten, wenn der andere nicht gleich versteht oder mit sich selbst im Moment nicht im Reinen ist; ein von Offenheit und Hilfsbereitschaft geprägtes Kundengespräch; eine Frage, wie es geht; ein paar Worte im Fahrstuhl, ein Lächeln im Vorübergehen. Wichtig zu
erkennen ist, dass wir die Achtsamkeit uns selbst gegenüber
genauso üben müssen, wie sie unseren Mitmenschen
gegenüber nötig ist. Was
allerdings oft zu Schwierigkeiten führt, ist, dass
entweder das eine Priorität im Leben eines Menschen hat
oder das andere. Entweder ist er zu sehr auf sich selbst
bezogen und vergisst die Achtsamkeit seinen Mitmenschen
gegenüber. Ein anderer ist zu sehr bei seinen
Mitmenschen und vergisst sich selbst dabei. Beides geht auf
die Dauer nicht gut. Oft
erkennen wir die geschilderten Zusammenhänge erst wieder
in extremen (R. Scheftschik) |
|
|
Gut
zu sich selber sein: (R. Scheftschik) Was
bedeutet „sich selbst anzunehmen“?
(„Woher kommt die Kraft zur Veränderung?“ Dr.Stephan Peeck, Ellert und Richter Verlag)
Wir würden
uns körperlich, seelisch und geistig freier und
leichter fühlen und hätten mehr Energie zur
Verfügung. Viel Streit mit
anderen Menschen würde wegfallen, weil wir ihn nicht mehr
nötig hätten. Jeder, der sich mehr als bisher annehmen können möchte, täte gut daran, so viel wie möglich davon zu träumen, "wie es wohl wäre, wenn....." (Dr. Uwe Böschmeyer, Logotherapeut) |
|
„Seele“ „Die
Seele als Psyche verstanden ist jene Instanz in uns, die auf
imaginative, emotionale und physische Weise Erfahrungen macht
und sich erfahren lässt, statt rational erfasst und
begriffen zu werden. „Die Seele ist Imagination, sie ist die imaginative Möglichkeit unserer Natur, das Erfahren können mittels reflektierender Spekulation, Raum, Bild und Phantasie - jene Erkenntnisweise, die alle Wirklichkeit primär als symbolisch und metaphorisch erfasst.“ „Heraklit:
Die Dimension der Seele ist die Tiefe ( nicht die Breite oder
Höhe), und die Richtung der Seelenreise weist nach
unten.
Schon
allein die Beobachtung/Achtsamkeit für innere Prozesse zu
üben, führt dazu, den Schatz der inneren Bilder nutzen
zu können; z. B. zu beobachten, welche Gefühle wann in
Bezug auf ein Ereignis auftauchen. Ebenso die konsequente Arbeit mit Träumen findet auf dieser Ebene statt und kann zu einer klareren Lebensführung beitragen. (R. Scheftschik) |